Schreiendes Baby liegt auf dem Rücken.

Alles über 3-Monats-Koliken

22.09.2021 | 3 Min. Lesezeit

Schreiattacken und Unruhe sind bei Babys meist harmlos. Für Eltern kann das auf Dauer jedoch sehr belastend sein – insbesondere, wenn die Gründe nicht klar erkennbar sind. Was dahinterstecken könnte, erfährst du in diesem Artikel.

3-Monats-Koliken - Was steckt dahinter?

Häufig wird im Zusammenhang mit Schreibabys auch von 3-Monats-Koliken gesprochen. Der Name rührt daher, dass die Schreiattacken oft in den ersten drei Lebensmonaten auftreten (normalerweise beginnen sie in der zweiten Woche und können bis zur sechsten an Intensität zunehmen).


Der Begriff 3-Monats-Koliken ist mittlerweile allerdings veraltet und nicht mehr ganz zutreffend. Denn: Dahinter steckt die frühere Annahme, dass durch zu viel Luft im Bauch Bauchschmerzen und Blähungen verursacht werden und das Baby deshalb schreit. Wenn andere Ursachen ausgeschlossen werden können, vermutet man heutzutage eine sogenannte Regulationsstörung als Auslöser für die häufigen Schreiattacken.

Regulationsstörung: Wenn sich dein Baby noch nicht selbst beruhigen kann

Bei einer Regulationsstörung haben die Babys noch nicht gelernt, sich selbst zu beruhigen (regulieren). Das führt dazu, dass durch das häufige Schreien mehr Luft in den Bauch des Säuglings gelangt. Das wiederum kann einen aufgeblähten Bauch und Blähungen verursachen.


Eine Regulationsstörung ist allerdings kein Grund zur Sorge. Mit zunehmendem Alter lernen die Kleinen immer besser, wie sie sich selbst beruhigen können.

Ursachen: Schreiattacken beim Baby

Besonders in den ersten Lebenswochen ist es nichts Ungewöhnliches, dass Babys weinen – im Durchschnitt schreien Neugeborene etwa 30 Minuten täglich. Sie verschaffen sich so Gehör für die ganz normalen, täglichen Bedürfnisse, wie etwas zu essen zu bekommen oder wenn die Windel gewechselt werden muss.


Treten die Schreiattacken aber häufiger und intensiver auf, können dafür andere Gründe mitverantwortlich sein:

  • Neugeborene sind am Ende des Tages von den vielen Eindrücken aus ihrer Umgebung überfordert – um all das zu verarbeiten, beginnen sie zu weinen.
  • Das Verdauungssystem des Babys muss sich erst noch richtig entwickeln. In dieser Zeit kann es häufiger zu Bauchweh und Blähungen kommen.
  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten, wie z. B. eine Laktoseintoleranz, können sich auch in stundenlangem Schreien äußern. 

... und wenn mein Baby häufiger weint?


Kinderärzte sprechen dann von einem Schreibaby, wenn dein Kind

  • täglich mehr als drei Stunden,
  • an mindestens drei Tagen in der Woche,
  • über mehr als drei Wochen schreit.

Solche Schreiattacken treten meist am späten Nachmittag oder in den Abendstunden auf – die Babys lassen sich dann kaum beruhigen.

 

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Wie du dein weinendes Baby beruhigen kannst

Hat dein Baby Schwierigkeiten sich selbst zu beruhigen, können Therapien, die normalerweise bei 3-Monats-Koliken angewendet wurden – wie Entblähen und spezielle Magen-Tees – nicht unbedingt für Linderung sorgen. Doch du kannst deinem Baby trotzdem helfen: Und zwar indem du es dabei unterstützt, sich selbst zu beruhigen. Wichtig dabei ist, nicht zu schnell von einer zur anderen Beruhigungsmethode zu wechseln, denn dein Baby braucht seine Zeit, um darauf zu reagieren und sich zu entspannen. 


Was dein Baby während der Schreiphasen unterstützen kann, ist viel Zuneigung und ausreichend Schlaf. Außerdem können dir diese praktischen Tipps dabei helfen, für etwas zusätzliche Entspannung zu sorgen:

  • Zärtlicher Körperkontakt und sanfte Kuscheleinheiten helfen deinem Baby sich zu beruhigen: Wiege dein Baby z. B. im Wiegegriff sanft hin und her.
  • Singst du gerne? Dann kannst du es mal ausprobieren deinem Baby etwas vorzusingen – und vielleicht entsteht so ja sein erstes Lieblingslied. Alternativ kannst du auch etwas beruhigende Musik abspielen.
  • Versuche eine beruhigende Babymassage. Spezielle Öle für besondere Geschmeidigkeit gibt es z. B. im Drogeriemarkt in der Babyfachabteilung.
  • Trage dein Baby im Fliegergriff: So kann die aufgestaute Luft leichter aus dem Körper entweichen.

Als zusätzliche Unterstützung bei Blähungen können auch sanfte Mittel, wie Velgastin® Blähungen Suspension, aus der Apotheke eingesetzt werden. Sie lösen die übermäßigen Luftbläschen im Magen-Darm-Trakt auf, sodass die Luft auf natürlichem Weg entweichen kann und wirken auf diese Weise schnell und sanft gegen den geblähten Babybauch.

Schreiendes Baby wird zärtlich gestreichelt.

Wann den Arzt aufsuchen?

Ganz gleich, ob man es nun 3-Monats-Koliken oder Regulationsstörungen nennt: Die durch das Luftschlucken verursachten Blähungen verschwinden normalerweise von selbst wieder und sind kein Grund zur Sorge. Trotzdem kann die Kombination aus anhaltendem Schreien und zunehmendem Schlafmangel für dein Baby und dich sehr belastend werden.


Suche dir daher unbedingt rechtzeitig Hilfe und Entlastung, wenn du merkst, dass dir die Situation zu viel wird. Möglicherweise kann dich jemand aus der engeren Familie oder aus dem Freundeskreis kurzfristig unterstützen. Oft hilft ein Spaziergang an der frischen Luft, um wieder etwas zur Ruhe zu kommen und durchzuatmen. Falls du professionelle Hilfe brauchst, kann dir der Kinderarzt oder die Hebamme weiterhelfen. Sprich sie einfach darauf an.

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