Frau trägt Baby im Fliegergriff

Fliegergriff & Co: Die wichtigsten Trageweisen für dein Baby

31.03.2021 | 4 Min. Lesezeit

Nichts ist so schön, wie das eigene Baby im Arm zu wiegen. Doch besonders in den ersten Tagen fragen sich viele frischgebackene Mamas und Papas: Wie halte ich mein Kind eigentlich richtig? Gerade, wenn das Baby Bauchweh und Blähungen hat? Mit diesen Trage-Klassikern liegt ihr – und euer Baby – richtig.

Der Fliegergriff

Diese Technik ist nicht nur leicht anzuwenden, sondern auch ein echter Geheimtipp bei Blähungen und Koliken. Denn: In dieser Haltung kann die aufgestaute Luft leichter aus dem Körper entweichen und Blähungen werden so auf natürlichem Wege gelindert. Das Tolle am Fliegergriff: Er kann bereits wenige Tage nach der Geburt angewendet werden. So können Mama oder Papa schon bei den Allerkleinsten einfach und schonend für Entspannung im Bauch sorgen. Durch den zärtlichen Körperkontakt auf dem Arm fühlt sich dein Baby außerdem pudelwohl und rundum verwöhnt.

Wie funktioniert’s?

Für den Fliegergriff wird der Säugling bäuchlings auf den Unterarm gelegt und entweder von einer oder beiden Händen festgehalten – je nachdem wie sicher du dich fühlst. Das Gesicht deines Babys zeigt dabei in Richtung deines Ellenbogens. Arme und Beinchen baumeln locker nach unten. Schon etwas geübtere Mamas oder Papas haben so beim Tragen eine Hand frei und können mit der freien Hand sanft den Rücken streicheln.

Außerdem bietet der Fliegergriff perfekte Voraussetzungen, um bei unangenehmen Blähungen eine wohltuende Wärmeflasche zwischen deinen Unterarm und den Baby-Bauch zu legen. So kann der grummelnde Bauch sanft beruhigt werden. Falls es etwas mehr Unterstützung braucht, können auch gut verträgliche Mittel aus der Apotheke, wie z. B. Velgastin® Blähungen Suspension als Ergänzung angewendet werden.

Schon gewusst? Im englischen wird diese Tragetechnik übersetzt „Tiger im Baum“ genannt. Die herabhängenden Arme und Beinchen erinnern nämlich an einen schnurrenden Schmusetiger im Geäst. Einfach zum Liebhaben!

Mutter hält Kind im Arm

Der Klassiker: Die M-Position

In dieser Position hast du dein Baby nicht nur sicher und stabil im Arm, sondern gleichzeitig auch noch wohlig-nah am Körper. Die Bezeichnung „M-Position“ ist dabei von der Rückansicht des Babys hergeleitet: Von hinten betrachtet, bilden Beine und Po nämlich den Buchstaben M. Der Trage-Klassiker ist besonders schonend und rückenfreundlich für das Baby. Wichtig dabei ist nur, dass die Hüfte des Babys nach vorne rutscht und der Rücken sich rund macht. So werden Hüftköpfe und Wirbelsäule nicht unnötig belastet.

Wie funktioniert’s?

Die M-Position gelingt meist von ganz allein: Sobald du dein Baby hochnimmst, zieht es auch schon die Beinchen bis zum Nabel an und spreizt sie dabei leicht nach außen – daher rührt auch die alternative Bezeichnung „Anhock-Spreizstellung“. Kann dein Kind das Köpfchen noch nicht von alleine halten, kannst du ihn mit einer Hand sanft abstützen.

Mutter wiegt Kind liebevoll

Liebevolle Nähe: Die Wiegehaltung

Der Wiegegriff ist wohl die üblichste und bekannteste Stillposition. Er ist leicht anzuwenden und praktisch für unterwegs, wenn du mal keine Möglichkeit hast, dich zum Stillen hinzulegen. Das Wichtigste bei der Wiegehaltung ist – wie auch bei allen anderen Stillpositionen – dass du und dein Kind sich wohlfühlen. Und das ganz gleich ob zuhause oder unterwegs. Mache es dir also so bequem wie eben möglich: Zuhause können Stillhörnchen, Kissen, Decken oder Hocker dabei helfen.

Wie funktioniert’s?

Setze dich aufrecht hin und nimm dein Baby so auf den Arm, dass sein Kopf auf deinem Unterarm oder der Ellenbeuge liegt. Umfasse nun mit deiner Hand den Oberschenkel deines Babys oder stütze den Rücken sanft ab. Um die Arme zu entlasten, kannst du ab und an die Position wechseln oder ein Stillkissen benutzen. Achte darauf, dass der untere Arm deines Babys frei zu deinem Körper zeigen kann. So, als ob es dich umarmen möchte.

Mit Unterstützung: Die Tragehilfe

Tragehilfen, wie z.B. Tragetücher, können bereits kurz nach der Geburt des Babys verwendet werden. Sie sind eine tolle Möglichkeit, um dein Kind nah am Körper zu tragen und trotzdem beide Hände frei zu haben. So kannst du ein paar Dinge im Haushalt erledigen, während dein Baby durch die gleichmäßigen Bewegungen beim Staubsaugen oder Abwaschen sanft in den Schlaf gewiegt wird.

Tragehilfen gibt es in vielen verschiedenen Varianten und Ausführungen. Um rauszufinden welche Tragehilfe am besten zu dir und vor allem deinem Baby passt, kannst du einfach mal verschiedene Varianten ausprobieren. Welche Tragehilfe gibt ein gutes Tragegefühl? Worin fühlt sich dein Baby wohler? Wichtig bei der Wahl der Tragehilfe ist darauf zu achten, dass dein Baby darin die richtige Rückenhaltung einnimmt:

So sitzt dein Baby gut in der Tragehilfe:

  • Tiefer Sitz, sodass das Becken abgerundet ist.
  • Die Beine sind gespreizt und die Knie befinden sich etwa auf Nabelhöhe, die sogenannten „Anhock-Spreizstellung“ – besser bekannt als die oben beschriebene „M-Position“, weil die Beinchen von hinten betrachtet an ein „M“ erinnern.
  • Die Wirbelsäule des Kleinen sollte nicht überstrecken. Ein Hohlkreuz kann man daran erkennen, dass seine Füßchen nach hinten stehen.

Ob nun der bei Blähungen besonders empfehlenswerte Fliegergriff, ob die klassische M-Position oder doch mit Tragehilfe: Grundsätzlich geht es bei allen Positionen um die liebevolle Nähe zwischen Mama und Kind – und die tut letztlich auch bei Blähungen gut.

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