Glückliches Baby wird mit Brei gefüttert

Verdauungsproblemen vorbeugen: Der Baby-Ernährungsplan für das 1. Lebensjahr

05.03.2021 | 4 Min. Lesezeit

Damit sich dein Baby optimal entwickeln kann, spielt die richtige Ernährung eine wichtige Rolle. Wie du den Übergang von Milch zu Beikost bis hin zu normaler Familienkost verdauungsfreundlich gestaltest, erfährst du hier.

Essen und schlafen – das sind die Lieblingsbeschäftigungen eines Neugeborenen. Dementsprechend spielt die Ernährung nach der Geburt eine große Rolle. Das erste Lebensjahr ist für die Entwicklung von besonderer Bedeutung: Um groß und stark zu werden, braucht das Neugeborene jetzt viel Energie und Nährstoffe.

Gleichzeitig muss sich das Verdauungssystem noch vollständig ausbilden und die Darmflora mit wertvollen Darmbakterien besiedelt werden. Gerade bei der Umstellung von Muttermilch auf Beikost müssen sich Magen und Darm an die festere Nahrung erst einmal anpassen. Daher kann es hier häufig zu Verdauungsproblemen wie Verstopfungen oder Blähungen kommen. Um die Beschwerden deines Babys zu lindern, können gut verträgliche Mittel aus der Apotheke, wie z.B. Velgastin® Blähungen Suspension sanft Abhilfe schaffen.

Damit der Übergang von Milch über Beikost bis hin zu normaler Familienkost für das Bäuchlein deines Babys besonders gut verträglich ist, ist es wichtig, Schritt für Schritt an die Sache heranzugehen. Hierfür lassen sich grob drei Altersabschnitte untergliedern:

  • 1. bis 4. Monat
  • 5. bis 7. Monat
  • Ab dem 10. Monat
Baby wird mit Brei gefüttert.

1. bis 4. Monat: Wunschlos glücklich mit Milch

Muttermilch ist genau das, was dein Baby jetzt braucht, denn: Sie ist auf deinen Schützling abgestimmt und liefert ihm alle lebensnotwendigen Nährstoffe. Auch Milchpulver bietet heutzutage eine gute Alternative zum Stillen. Aber wenn es für dich ohne Probleme machbar ist, ist Stillen in jedem Fall eine sehr gute Wahl. In dieser Phase sind Muttermilch oder Fläschchen völlig ausreichend.

5. bis 7. Monat: Löffel für Löffel zur Beikost

Dein Baby wird gefühlt Tag für Tag größer und irgendwann kann Milch allein den Bedarf deines Kindes nicht mehr decken – es wird Zeit für Beikost.

Auf die intimen Momente des Stillens musst du aber noch nicht ganz verzichten. Du führst deinen Nachwuchs Löffel für Löffel an die „neue“ Kost heran, sodass anfangs jede Mahlzeit noch mit Milch ergänzt werden muss. Angefangen mit einem Brei aus Gemüse, Kartoffeln und Fleisch oder Fisch. 

Der richtige Zeitpunkt für Beikost unterscheidet sich von Kind zu Kind. Vor dem 5. Monat ist es jedoch nicht empfehlenswert damit zu beginnen. Prinzipiell kannst du dein Baby auch länger stillen, die WHO empfiehlt es optimalerweise bis zum 6. Lebensmonat. Versuche vor allem, nichts zu erzwingen. Dein Kind wird dir zeigen, wenn es bereit dafür ist. Auf diese sogenannten Beikostreifezeichen kannst du achten:

  • Dein Baby zeigt deutliches Interesse am Essen.
  • Es kann mit Unterstützung aufrecht sitzen.
  • Wenn das Löffelchen kommt, öffnet es den Mund.
  • Liegt Essen in Reichweite, wird es in den Mund gesteckt.
  • Es schiebt nicht mehr den Brei mit der Zunge aus dem Mund (Zungenstreckreflex)

Um den Verdauungstrakt deines Sprösslings langsam an die Umstellung zu gewöhnen, fütterst du ihn zunächst mit ein paar Löffeln Gemüsebrei. Gerade am Anfang ist es wichtig, die Lebensmittel für einige Zeit auszutesten. Sprich: Behalte die Gemüsesorte für ein paar Tage bei. Danach kannst du den Brei mit Kartoffeln und Öl ergänzen. Als letztes kommen Fleisch oder Fisch ins Spiel. Dann kannst du es mal mit Variationen aus Gemüse, Fleisch und Fischprobieren – aber die Testphase nicht vergessen. Am Ende des ersten Beikost-Monats kannst du eine ganze Mahlzeit durch den Brei ersetzen.

Die Einführung des ersten Breies ist geschafft. Im nächsten Monat wird dann eine weitere Milchmahlzeit am Abend oder Nachmittag mit einem Milch-Getreide-Brei ersetzt. Die letzte „Brei-Art“ des Baby-Ernährungsplans ist der Obst-Getreide-Brei, mit dem du deinen kleinen Gourmet optimalerweise am Nachmittag fütterst.

Mutter füttert Baby behutsam mit Brei.

Ab dem 10. Monat: Ausprobieren, kleckern und genießen

Die Neugierde für „richtige“ Kost wächst immer mehr. Gerade am Essenstisch wird gerne mal das Essen von Mama und Papa näher begutachtet und wandert dabei auch schnell mal in den Mund – oder zum Teil auch nur in dessen Nähe. Am besten eignen sich für solche Naschereien Lebensmittel, die dein Sprössling schnell mit seinem Speichel einweichen kann (z. B. Brotwürfel, Bananenstücke, gegarte Gemüsestücke).

Ab dem 10. Monat ist es dann soweit: Dein Kleines hat bereits die ersten Zähnchen und kann langsam bei den Großen mitessen. Blähende Lebensmittel wie Hülsenfrüchte und Zwiebeln oder stark gewürzte Speisen gilt es jedoch besser noch zu vermeiden. Auf Zucker im besten Fall ganz verzichten.

Gerade bei den ersten „richtigen“ Speisen gibt es für deinen Nachwuchs viel zu entdecken – am liebsten mit den Händen oder dem ganzen Gesicht. Das gehört dazu, denn selbstständig Essen will gelernt sein. Hier sind deine Geduld und eine Spur Gelassenheit gefragt. Nutze die Neugierde deines Kindes, um es an eine Vielfalt von Lebensmitteln heranzuführen.

Letzten Endes dienen die Altersabschnitte des Baby-Ernährungsplan nur als grobe Richtlinie, denn: Jedes Baby is(s)t anders. Viel wichtiger ist es, dass du auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung achtest. So kann sich dein Sprössling prächtig entwickeln.

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