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Blähungen in der Schwangerschaft – das kannst du dagegen tun

Völlegefühl und Blähungen vorbeugen und lindern

Blähungen in der Schwangerschaft sind zwar meistens harmlos, aber leider häufig unangenehm. Zum Glück kannst du viel dagegen tun – sowohl im akuten Fall als auch, um sie zu vermeiden.

Wachsende Herausforderung: Blähungen in der Schwangerschaft

Auch wenn du dich an manchen Tagen ein bisschen wie ein aufgeblasener Luftballon fühlen magst, kannst du beruhigt sein: Aufgrund der hormonellen Umstellung geht das vielen Frauen in der Schwangerschaft so. Tatsächlich ist das ebenso harmlos wie vollkommen normal und kann verschiedene Ursachen haben. Meist steckt das Schwangerschaftshormon Progesteron dahinter. Aber auch eine veränderte Ernährung im Rahmen der Schwangerschaft kann eine zusätzliche Rolle spielen, auch wenn sie bewusster und gesünder ist. Außerdem drückt im letzten Trimester die Gebärmutter auf den Darm, weil das Baby mehr Platz beansprucht – auch das kann zu Blähungen führen.

Was du gegen Blähungen in der Schwangerschaft tun kannst – Bleib in Bewegung

Regelmäßige Bewegung fördert die Verdauung. Das gilt auch in der Schwangerschaft. Damit ist aber kein ehrgeiziges Sportprogramm mit knallharten Workouts gemeint. Schon ein kurzer Spaziergang kann gegen Blähungen helfen. Vielleicht sind ja Schwangerschaftsyoga, Nordic Walking oder Schwimmen gute Alternativen während deiner Schwangerschaft – viele Frauen entdecken die Vorzüge dieser „sanften“ Sportarten in dieser Zeit.

Egal, was du tust, um in Bewegung zu bleiben: Es sollte an deine individuelle Fitness angepasst sein. Am besten gehst du auf Nummer sicher und sprichst deinen Frauenarzt auf dein mögliches Sportprogramm während der Schwangerschaft an.

Sanfte Bauchmassagen gegen Völlegefühl und Blähungen

Wer lässt sich nicht gern massieren? Eine Bauchmassage tut gut und kann Blähungen in der Schwangerschaft vorbeugen und lindern. So geht’s am besten: Vom rechten Unterbauch ausgehend im Uhrzeigersinn mit den Fingerspitzen um den Bauchnabel massieren, idealerweise 1-2 Stunden nach der Mahlzeit. Im Falle einer Risikoschwangerschaft, frag am besten vorher deinen Arzt, ob Massagen bei dir unbedenklich sind.

Wärme für den Bauch

Eine Wärmflasche oder ein Kirschkernkissen tun dem Bauch gut und sorgen für Entspannung. Wohltuend entkrampfend und ebenfalls wunderbar entspannend kann auch ein warmes Bad wirken. Das Badewasser sollte aber nicht zu heiß sein. Ideal sind Wassertemperaturen von etwa 33 bis 34 Grad. Höhere Temperaturen können in der Schwangerschaft schnell zu Kreislaufproblemen führen, mehr als 38,5 Grad erhöhen zudem das potentielle Risiko für frühe Wehen.

Schwangerschafts-Blähungen: Tipps für deine Ernährung

Eine ausgewogene Ernährung ist immer wichtig und auch in deiner Schwangerschaft ist es gut, wenn du darauf achtest. Prinzipiell gilt eine ballaststoffreiche Ernährung Blähungen gegenüber als vorbeugend. Anderen Lebensmittel wird dagegen das genaue Gegenteil nachgesagt. Da es hier etliche Überschneidungen gibt: Ausprobieren zeigt dir am besten, auf was du in der Schwangerschaft eher verzichten solltest und was du weiter genießen kannst. Als blähend gelten z. B.:

  • Bohnen
  • Knoblauch
  • Kohl
  • Hülsenfrüchte
  • Sauerkraut
  • Mais
  • Lauch
  • Linsen
  • Paprika
  • Spargel
  • Vollkornprodukte
  • Zwiebeln
  • Eier
  • Fenchel, wie er oft in Still-Tee enthalten ist (kann bei großen Mengen Tee blähend wirken)
  • Frisches Obst (z. B. Aprikosen, Birnen, Pflaumen und Kirschen)

Darüber hinaus reagieren manche werdenden Mamas auch empfindlich auf Nüsse, frisches Brot, Rosinen oder allgemein auf sehr fettiges Essen. Bei Getränken kommen kohlensäurehaltige Getränke, eiskalte Flüssigkeiten aber auch Kaffee hinzu.

Ein weiterer Tipp: Nimm dir Zeit zum Essen. Auch wenn du tausend andere Dinge im Kopf hast, sind regelmäßige Mahlzeiten und Zeit zum Genießen gut für Gesundheit und Wohlbefinden – für dich, dein Baby und deine Verdauung.

Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist ebenso wichtig, idealerweise mindestens zwei Liter am Tag. Stilles Wasser ist empfehlenswert, genauso wie Kräutertees aus Fenchel, Anis oder Pfefferminze, denen zusätzlich eine entkrampfende Wirkung zugeschrieben wird.

Versuche, dich nicht zu stressen

Zu guter Letzt solltest du versuchen, entspannt zu bleiben und Stress erst gar nicht aufkommen zu lassen. Blähungen können durch Stress, Nervosität und innere Unruhe verstärkt werden, da sich das bei manchen Frauen über die Verdauung bemerkbar macht – und dann wortwörtlich auf den Magen schlägt.

Sanfte Soforthilfe aus der Apotheke

Auch in der Schwangerschaft ist ergänzend zu diesen Hausmitteln sanfte Soforthilfe aus der Apotheke möglich: Velgastin® Blähungen Suspension wirkt schnell und sanft bei Blähungen und sorgt dafür, dass eingeschlossene Luft auf natürlichem Weg entweichen kann. Das Arzneimittel ist sehr gut verträglich und kann von Schwangeren und Stillenden eingenommen werden.


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